Neue Leiterin der Evangelischen Familienbildung

Neue Leiterin der Evangelischen Familienbildung

Marie-Luise Fahr ist seit Dezember 2018 die neue Leiterin der Evangelischen Familienbildung Main-Taunus. Die 32-Jährige fühlte sich im Haus der Kirche gleich sehr positiv und freundlich aufgenommen. Inzwischen konnte sie sich einen Überblick verschaffen und viele Eindrücke sammeln. „Ich habe große Lust zu gestalten und das kann man hier denke ich sehr gut. Es gibt die entsprechenden Voraussetzungen und viel Freiraum für Kreativität und Profilschärfung“, erklärt Marie-Luise-Fahr, „Gut gefällt mir auch, wie breit gefächert die Familienbildung ist. Sie richtet sich an alle Menschen – egal welche Voraussetzungen sie mitbringen. Ich finde, man merkt der Familienbildung auch das diakonische Profil an“. 

Marie-Luise Fahr war zuletzt beim Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Heidelberg als Leiterin der Beratungsabteilung tätig. Zuvor hatte sie dort bereits im Bereich der Schwangerschaftskonfliktberatung, Paar- und Lebensberatung sowie der Psychosozialen Beratung gearbeitet. Als Leiterin verantwortete sie weitere Bereiche wie Schuldnerberatung, Hospizarbeit, Tafel und Kinderfreizeiten. 

Aufgewachsen ist sie in St. Leon-Rot bei Heidelberg, dann studierte sie in Freiburg Religionspädagogik, Gemeindediakonie und Soziale Arbeit. Während des Studiums verbrachte sie Auslandssemester in Kolumbien, Bogota und Schweden, Uppsala. In Heidelberg absolvierte Marie-Luise Fahr zudem einen Master in Management für Nonprofit-Organisationen. Bereits als Jugendliche begleitete sie Jungscharfreizeiten und leitete Jugendkreise, weitere Erfahrungen sammelte sie neben dem Studium bei der offenen Kinder- und Jugendarbeit in einer Beratungsstelle der katholischen Kirche am Freiburger Münster. Sie verfügt außerdem über eine Ausbildung in Themenzentrierter Interaktion und lässt sich momentan gerade zur Supervisorin ausbilden. 

Die Arbeitsfelder der Evangelischen Familienbildung Main-Taunus sind Marie-Luise Fahr also alle nicht fremd. Neu einbringen bzw. erweitern würde sie gerne die Angebote für junge Familien. „Ich habe viel im Bereich Familie und Beruf gemacht und würde zum Beispiel gerne Seminare zur beruflichen Neuorientierung nach der Elternzeit anbieten“, erzählt sie. „Außerdem möchte ich die Themenzentrierte Interaktion hier mehr einbringen. Denn alle Gruppen haben damit zu tun und können davon profitieren“. Ein weiteres Anliegen ist für sie, dass eine familienumfassende Freizeit pro Jahr angeboten wird. „Denn so stelle ich mir Familienbildung vor“, so Marie-Luise Fahr weiter, „eine gemeinsame Zeit mit anderen, die auch eine Entlastung für die Familien bringt“. Auch Einkehrtage, Achtsamkeitstraining sowie andere Angebote, die Menschen aus dem stressigen Alltag herausholen sowie Aktivitäten in der Natur sind Ideen, die sie sich vorstellen kann. Als Trainerin für Breitensport und passionierte Kletterin, Wanderin und Radfahrerin liegt ihr das besonders nah. Reisen zu Zielen, die nicht so im Fokus stehen, würden Marie-Luise-Fahr auch im Programm der Familienbildung weiterhin sehr gut gefallen. Etwa nach Bosnien-Herzegowina, wo sie nach dem Abitur ein Freiwilligenjahr verbrachte. Den privaten Umzug von Heidelberg nach Bad Soden erleichtert, hat ihr die gleichzeitige Nähe zur Natur im Taunus und zu Frankfurt mit seinen kulturellen Angeboten. Sie genießt es, auch hier zu ihrer Arbeitsstelle und zu Terminen in der Nähe mit dem Rad fahren zu können und verzichtet soweit es geht darauf, das Auto zu benutzen.

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